Montignac-Wissenschaft  « zurück
  DIE GRUNDLAGEN DER MONTIGNAC-METHODE SIND WISSENSCHAFTLICH BELEGT !



In der Novemberausgabe 2001 des BRITISH JOURNAL OF NUTRITION, einer der renommiertesten internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften, wurde eine kanadische Studie veröffentlicht, die die wissenschaftliche Grundlage der Montignac-Methode belegt.

Die Autoren dieser Studie sind herausragende Forscher an der Université du Québec. Der Leiter der Studie, Professor Jean Dumesnil, hat im Jahr 1996 nach Anwendung der Montignac-Methode 21 kg abgenommen.

Von seiner eigenen Leistung beeindruckt, wollte er die wissenschaftlichen Geheimnisse der Methode beleuchten.



Die experimentelle Studie bestand darin, eine Testgruppe fettleibiger Männer nacheinander drei verschiedenen Diäten zu unterziehen:

  • Die erste Diät folgte der Empfehlung der AHA, der American Heart Association (dem offiziellen amerikanischen Verband der Herzspezialisten). Den Probanden wurde erlaubt, ihnen angebotene Nahrungsmittel ad libitum zu verzehren;

  • die zweite Diät entsprach den Prinzipien der Montignac-Methode (Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischem Index). Auch hier durften die Probanden ad libitum verzehren;

  • bei der dritten Diät wurde die gleiche Zusammensetzung an Makro-Nährstoffen wie bei der ersten Diät (AHA) verabreicht, die Energiezufuhr wurde jedoch wie bei Diät 2 (Montignac-Methode) begrenzt.




Folgende Ergebnisse wurden bei der Studie erzielt:

  • Der größte Gewichtsverlust wurde mit der Diät 2, der Montignac-Methode erwirkt. Die Diät 1 der AHA führte sogar zu einer leichten Gewichtszunahme.

  • Mit der Montignac-Methode wurde der höchste Sättigungsgrad erreicht.

    Bei der Diät 1 (AHA) konnten die Probanden erst nach dem Verzehr von 2800 Kalorien ihr Hungergefühl stillen. Mit der Montignac-Methode hingegen wurde das Völlegefühl mit 2100 Kalorien erreicht.

    Bei der Diät 3, die absichtlich auf 2100 Kalorien begrenzt war, verspürten die Probanden noch Hunger. Die Nahrungsmittel-Zusammenstellung führte nicht zum Stillen des Hungers, obwohl sie den offiziellen Empfehlungen der Diätetik entsprach.

  • Bei der Montignac-Methode war die Abnahme des Taillenumfangs der Probanden am bedeutendsten. Unter Anwendung der Diät 1 hat er sogar zugenommen.

  • Nach Anwendung der Montignac-Methode konnte der beste Blutfettspiegel festgestellt werden.




Cholesterin:

  • Bei der Montignac-Methode stabilisierte sich der Cholesterinspiegel und man stellte eine Zunahme des Durchmessers der LDL-Cholesterinteilchen fest. Das bedeutet eine Verringerung des kardiovaskulären Risikos.

  • Bei den Diäten 1 und 3 hingegen kam es zu keiner Veränderung des Durchmessers der LDL-Cholesterinteilchen. Das Verhältnis Gesamt-Cholesterin/HDL-Cholesterin hat sich erhöht, was eine Zunahme des kardiovaskulären Risikos bedeutet.




Triglyzeride:

  • Die Studie belegt eine Verringerung der Triglyzeride um 35 % nach nur 6 Tagen mit der Ernährung nach der Montignac-Methode (Diät 2). Laut Professor Dumesnil ist derzeit im amtlichen Arzneibuch kein Molekül verzeichnet, das in solch einem kurzen Zeitraum ein Ergebnis dieser Art erzielt.

  • Diese Tatsache ist um so außergewöhnlicher, als die anderen beiden Diäten keinerlei Auswirkung auf diesen Parameter zeigten (die Diät 1 führte sogar zu einer Verschlimmerung).

  • Schließlich wurde mit der Montignac-Methode der niedrigste Insulinspiegel erreicht. Dies gilt für den nüchternen Zustand wie auch über 24 Stunden hinweg, ebenso für eine künstlich hervorgerufene Hyperglykämie. Darüber hinaus wurden die niedrigsten Glykämiespiegel festgestellt. Die Begrenzung dieser beiden Parameter jedoch gilt als Präventionsfaktor gegen Insulinresistenz, die insbesondere die Entwicklung von Diabetes Typ II fördert.




Die Studie kommt zu dem Schluss,

dass im Vergleich zu den üblichen diätetischen Empfehlungen, denen die Diäten 1 und 3 entsprechen, die Diät 2, Montignac-Methode, zu den besten Ergebnissen führt, nicht nur in Bezug auf Gewichtsabnahme (einhergehend mit optimalem Sättigungsgrad), sondern auch und insbesondere in Bezug auf die Verringerung des kardiovaskulären Risikos.
Man kann überdies berechtigterweise feststellen, dass die Anwendung der Montignac-Methode dazu beiträgt, der Entwicklung von Diabetes Typ II vorzubeugen.