Montignac-Methode  « zurück
  Die Montignac-Methode beruht auf einer dreifachen Erkenntnis:

1 - sich nicht mehr einschränken
2 - sich auf eine andere Weise ernähren
3 - die richtige Auswahl treffen




Das Ernährungskonzept der Montignac-Methode basiert auf einer einfachen Umstellung der Ernährung.

Wichtig ist, den Verdauungs- und Stoffwechselvorgang des menschlichen Körpers zu verstehen und die Einteilung der Lebensmittel zu kennen.

Die Prinzipien der Montignac-Methode lassen sich leicht überall, ob zu Hause oder im Restaurant anwenden. Deshalb können auch diejenigen, die ihre Mahlzeiten außer Haus einnehmen, die Montignac-Methode mit gutem Erfolg anwenden.

Die Methode verlangt keine Einschränkungen, so dass sie unter Berücksichtigung der beruflichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen von jedem sofort angewendet werden kann.

Sie beugt nicht nur endgültig der Gewichtszunahme vor, sondern beeinflusst auch sämtliche Gesundheitsparameter, da sie den Verzehr nährstoffreicher Lebensmittel empfiehlt. Diese weisen einen optimalen Gehalt an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, essentiellen Fettsäuren und Ballaststoffen auf.




1 - Sich nicht mehr einschränken


Die von der herkömmlichen Diätetik seit über 35 Jahren propagandierten kalorienreduzierten Diäten sind langfristig gesehen nicht nur wirkungslos, sondern können zudem auch gefährlich sein.

Zwar lässt sich zu Beginn einer kalorienreduzierten Diät ein vorübergehender Gewichtsverlust feststellen, doch anschließend kommt es stets zu einer erneuten Gewichtszunahme, die das Ausgangsgewicht sogar übertreffen kann. Denn der menschliche Organismus - wie im Übrigen alle lebenden Organismen - wird von einem Überlebensinstinkt angetrieben, der ihn bei Entbehrungen einen anderweitigen Ausgleich suchen lässt. Je mehr die Nahrungszufuhr eingeschränkt wird, um so stärker neigt der Organismus dazu, Reserven zu bilden. Dies führt zu einer paradoxen Situation, denn je weniger man isst, um so mehr nimmt man an Gewicht zu.

Laut Statistik nehmen im Übrigen mehr als 50 % der Fettleibigen weniger Kalorien zu sich als Normalgewichtige.




2 - Sich auf eine andere Weise ernähren


Die Gewichtszunahme wird somit nicht durch ein Übermaß an Kalorien ausgelöst. Es liegt vielmehr am Hyperinsulinismus, einer Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse, die auf einer übermäßigen Zufuhr an schlechten Kohlenhydraten zurückzuführen ist.

Zu den schlechten Kohlenhydraten zählen nährstoffarme Lebensmittel (z.B. Kartoffelprodukte), raffinierte Lebensmittel (z.B. Zucker, Weißmehl) sowie Lebensmittel, deren Nährstoffgehalt seit mehr als 40 Jahren durch die nachteiligen Praktiken der ausschließlich auf Produktivität ausgerichteten Nahrungsmittelindustrie denaturiert ist.

Erst durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, die auf der Auswahl von Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischem Index (GI/GLYX) beruht und durch Geflügel, Fleisch, Fisch, Ei und Käse ergänzt wird, lässt sich Hyperinsulinismus allmählich vermeiden, so dass einer Gewichtsabnahme nichts mehr im Wege steht und die Gewichtszunahme endgültig ausgeschlossen werden kann.

Zu den guten Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischem Index zählen vor allem naturbelassene Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, Salat und Vollkorngetreide.




3 - Die richtige Auswahl treffen

Entgegen der weit verbreiteten Ansicht und der von der Nahrungsmittelindustrie aufrechterhaltenen Verwirrung, hat das in der Nahrung enthaltene Cholesterin nicht viel mit dem im Blut vorkommenden Cholesterin zu tun.

"Der Organismus stellt auf der Grundlage bestimmter Fette sein eigenes Cholesterin her". Auch hier geht es darum, die richtige Auswahl zu treffen, denn heute weiß man, dass bestimmte Fette eine Senkung des Cholesterinspiegels bewirken (Olivenöl, Fischfett, Gänsefett ...), während andere zu einer Erhöhung führen können (Fett von Fleisch, Palmöl ...).

Es wurde im Übrigen nachgewiesen, dass eine der Hauptursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen die übermäßige Zufuhr von Lebensmitteln ist, die einen starken Anstieg des Blutzuckerspiegels zur Folge haben (Zucker, Weißmehl- u. Kartoffelprodukte , Bier, ...), wodurch Hyperinsulinismus ausgelöst wird. Des Weiteren wurde der Beweis erbracht, dass Wein, vor allem Rotwein und grüner Tee dagegen zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt.