Häufig gestellte Fragen
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1.   Ich betreibe regelmäßig Ausdauersport. Was darf ich trinken, um den Durst zu löschen, und was darf ich zwischendurch essen?
2.   Was sind Alginate?
3.   Was kann ich für die Arbeit, die Schule oder Unterwegs mitnehmen?
4.   Sind Kaugummis ohne Zucker in der Montignac-Methode erlaubt?
5.   Was sind die Prinzipien der Montignac-Methode?
6.   Wie verträgt sich die Montignac-Methode mit Diabetes Typ II?
7.   Wie häufig darf ich Milchprodukte essen?
8.   Ist die Montignac-Methode auch für Vegetarier geeignet?
9.   Wieviel Wein darf ich trinken?
10.   Wieviel darf ich essen?
11.   Was darf ich essen, wenn mir abends der Magen knurrt?
12.   Woraus besteht eine warme Kohlenhydrat-Mahlzeit?
13.   Warum ist es erlaubt, bei einer warmen Fett-Mahlzeit ein Glas Wein zu trinken? Wein enthält doch auch Kohlenhydrate.
14.   Sind Diätlimonaden und Colagetränke ohne Zucker erlaubt?
15.   Passt Hüttenkäse zur Montignac-Methode?
16.   Was sind die Bestandteile eines Kohlenhydrat-Frühstücks?
17.   Gekochte Karotten sind nur in Maßen erlaubt. Sind rohe Karotten erlaubt?
18.   Wo kann ich ein Hotel finden, das die Montignac-Methode anbietet?
19.   Gibt es eine ausführliche Liste von Lebensmitteln nach ihrem glykämischen Index?
20.   Hat alkoholfreies Bier einen ebenso hohen glykämischen Index wie normales Bier?
21.   Ich finde keine Milchprodukte mit 0 % Fettgehalt; kann das sein?
22.   Wo kann ich die Montignac-Ernährungsprodukte beziehen?
23.   Kann ich den GI eines Lebensmittels selbst berechnen?
24.   Wann darf ich Obst essen? Welches Obst darf ich wann essen?
25.   Womit kann ich fetten Käse kombinieren?
26.   Was kann ich bei Milch- bzw. Lactoseunverträglichkeit essen?
27.   Wo finde ich Käse und Milchprodukte mit 0,3 % Fett?
28.   Was für Brot darf ich essen? Dürfen Kerne oder Körner enthalten sein?
29.   Darf ich Kaffee trinken, und wie viel?
30.   Darf ich zwischendurch Nüsse essen?
31.   Wo finde ich Rezepte zur Montignac-Methode?
32.   Kann man Fruchtaufstrich selber machen, und womit kann ich ihn süßen oder binden?
33.   Darf man Molke oder Buttermilch trinken?
34.   Darf man Kürbis und Melone essen?
35.   Wo finde ich gute Rezepte zum Brotbacken?
36.   Welches Mehl darf ich verwenden, um Brot zu backen?
37.   Was darf ich alles in mein Müsli mischen?
38.   Welche Nudeln darf ich essen?
39.   Kann ich Lebensmittel beliebig kombinieren?
40.   Muss man immer ein ganzes Menü kochen und essen?
41.   Kann ich süßen mit: Agavendicksaft, Birnendicksaft, Apfeldicksaft, Stevia, Ahornsirup?
42.   Welche Süßstoffe sind erlaubt?
43.   Wie oft darf man Ausnahmen machen?
44.   Ist es sinnvoll Bierhefe als Zusatz zu essen?
45.   Darf ich getrocknetes Obst zwischendurch essen, und welches?
46.   Wie wirkt sich Sport aus, und was muss man bei der Ernährung beachten?
47.   Darf man Sojaprodukte sowie Tofu essen?
48.   Wie oft und wie viel Schokolade (70 %) darf ich essen?
49.   Darf ich die Methode während der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden?
50.   Gibt es ein Buch für Vegetarier?
51.   Welche Getränke sind erlaubt und empfohlen?
52.   Darf ich Eis essen, und wenn ja, welches?
53.   Wie berechnet man den BMI (Body Mass Index)?
54.   Ist die Methode auch für Kinder geeignet, und was muss man beachten?
55.   Was kann der Grund sein, wenn das Gewicht nicht weiter oder gar nicht sinkt?
56.   Ist die Methode für Diabetiker zu empfehlen, und was muss man beachten?
57.   Darf man als Ausnahme Süßigkeiten essen?
58.   Welche Bindemittel sind erlaubt um Soßen oder Marmelade zu binden?
59.   Wie oft und wie viel Lebertran sollte man zur Zellulitisbehandlung zu sich nehmen?
60.   Wie beginne ich am besten mit der Montignac-Methode und welche Bücher empfehlen Sie dafür?
61.   Darf ich Wurst essen, und welche?
62.   Was mache ich gegen Heißhunger-Attacken?
63.   Wo kann ich Bücher in einer anderen Sprache kaufen?
64.   Ich muss Medikamente einnehmen die Maisstärke enthalten, darf ich diese weiter verwenden?
65.   Welches Öl oder Fett sollte man zum Kochen bevorzugen?
66.   Welches Obst sollte man meiden?
67.   Zählt Sojamilch zu Eiweiß, Kohlenhydraten oder Fetten?
68.   Welchen glykämischen Index (GI/GLYX) hat Fett?
69.   Sind im Rahmen der Montignac-Methode Kekse/Plätzchen/Gebäck/Weihnachtsplätzchen erlaubt?
70.   Gibt es Rezepte für Kuchen und Gebäck?
71.   Ist es bei Fett-Eiweiß Mahlzeiten egal ob fettreduzierte oder
72.   Muss ich in Phase I komplett auf Kohlenhydrate verzichten?
73.   Welche Käse- und Wurstsorten, darf man in Phase I essen?
74.   Wo erhalte ich Matzen Fladenbrot?
75.   Können gewisse Lebensmittel den GI der verzehrten Nahrung senken? Macht es Sinn diese Lebensmittel bei
76.   Welche frisch gepressten Säfte werden empfohlen?
77.   Wie hoch ist der glykämische Index von Malzextrakten? Darf ich es zum Backen von Brot verwenden?
78.   Kann Fasten/Heilfasten in die Montignac-Methode integriert werden? Oder ist dann anschließend eine Gewichtszunahme in Phase I zu erwarten?
79.   Wie oft und wie viel Bierhefe soll ich täglich einnehmen?
80.   Darf ich Weiß- oder Rotwein zum Kochen benutzen?
81.   Wie lange soll Phase I durchgeführt werden?
82.   Darf man in Phase I Brot essen?
83.   Wurst und Schinken enthalten oft Zusätze wie Glukose, Stärke etc. Wo finde ich Produkte ohne Zusatzstoffe?
84.   Dürfen rote Bohnen auch zu Fleisch kombiniert werden?
85.   Wie kann ich die Methode anwenden, wenn ich viel unterwegs bin und in Hotels/Restaurants esse?
86.   Kann ich anstelle von Lebertran auch Lebertrankapseln einnehmen?
87.   Wie kann ich den glykämischen Index (GI) von Brot senken?
88.   Darf ich Salzstangen essen?
89.   Ich nehme Spirulina und Nahrungsergänzungsmittel zu mir, muss ich etwas Besonderes beachten?
90.   Kann ich in der Phase I Urdinkelgrieß-Teigwaren essen?
91.   Ist die Montignac-Methode bei Lebensmittelunverträglichkeit/Allergie geeignet?
92.   Ist Nutella erlaubt?
93.   Nach einer erfolgreichen Abnahme mit dieser Methode würde ich jetzt gerne aufhören zu rauchen. Riskiere ich meinen Erfolg der Abnahme?
94.   Was ist die glykämische Last (glyceamic load)?
95.   Wirken ACE-Hemmer genauso wie Betablocker auf Abnehm-Erfolge, d. h. dass das Abnehmen länger dauert, bzw. behindert wird?
96.   Kann ich zu Fisch Teigwaren essen?
97.   Ist im Rahmen der Montignac-Methode Kanne Brottrunk erlaubt?
98.   Ist es bei Hülsenfrüchten z.B. Kidneybohnen egal, ob ich welche aus der Dose verwende oder ob ich getrocknete verwende, die eingeweicht werden müssen? Ist der GI unterschiedlich?
99.   Kann ich mengenmäßig wirklich so viel essen wie ich will?
100.   Wo finde ich Menüpläne?
101.   Welche Pausen sollten zwischen den einzelnen Mahlzeiten eingehalten werden?
102.   Was ist das blutzuckersteigernde Resultat oder die Resultante?
103.   Was ist der glykämische Index?
104.   Was ist Stevia?

1.

Ich betreibe regelmäßig Ausdauersport. Was darf ich trinken, um den Durst zu löschen, und was darf ich zwischendurch essen?
  Antwort: Ein gutes durststillendes Getränk bei langandauernder sportlicher Betätigung ist Wasser mit Zitronensaft (Saft von 2 Zitronen und 60 Gramm Fruktose mit 1 Liter Wasser vermischen). Wenn es sehr warm ist, geben Sie 1 Gramm Salz in das Zitronenwasser.

2.

Was sind Alginate?
  Antwort: Lösliche Ballaststoffe auf Algenbasis. Sie werden als Stabilisatoren z. B. in Speiseeis verwendet. Erhältlich in Bio- oder Naturkostläden.

3.

Was kann ich für die Arbeit, die Schule oder Unterwegs mitnehmen?
  Antwort: Vollkornbrot mit folgendem Belag:
  • Aufstrich aus Hülsenfrüchten und Gemüse (Püree von grünen Linsen oder Kichererbsen und Gemüse).
  • Fisch oder mageres Fleisch (Räucherlachs, Hering, Thunfisch, gegarte Hühner-/Putenbrust oder magerer gekochter Schinken).
  • Salat und Gemüse aufs Brot gelegt oder zum Brot verzehrt, z. B. grüner Salat, Tomaten, Salatgurke, Paprika, Champignons, Radieschen, rohe Karotten ...
  • magere Milchprodukte, z. B. Magerquark, Hüttenkäse, entrahmter oder fettarmer Joghurt.

  • Zum Würzen: frische Kräuter, Senf .
Sie können auch einen Imbiss ohne Brot z. B. Rohkost, Salat, Obst oder Joghurt wählen.

In unserem Buch
"Die neue Trendkost" finden Sie auf Seite 59 ff. Vorschläge für eine Mahlzeit zum Mitnehmen. Gerichte, die evtl. kurz in der Mikrowelle aufgewärmt oder auch kalt gegessen werden können, finden Sie auch in Familien-Rezepte z. B. verschiedene Salate, Quiche, Gemüse-Bratlinge, Pizza ...

4.

Sind Kaugummis ohne Zucker in der Montignac-Methode erlaubt?
  Antwort: Kaugummis sind auch ohne Zucker nicht empfehlenswert, da sie die Bauchspeicheldrüse indirekt irritieren. In Ausnahmefällen wären Kaugummis mit den Süßstoffen Saccharin oder Zyklamat zu bevorzugen. Der Süßstoff Aspartam ist nicht zu empfehlen, weil er den Kohlenhydrat-Stoffwechsel indirekt negativ beeinflusst. Man sollte generell versuchen den Körper von „Süßem“ zu entwöhnen. Verwenden Sie Süßstoffe daher nur in der Übergangsphase.

5.

Was sind die Prinzipien der Montignac-Methode?
  Antwort: Kurz gesagt: Sich satt essen, ohne Kalorien zu zählen. Regelmäßig mindestens drei Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen.
Auf blutzuckersteigernde „schlechte“ Kohlenhydrate (GI über 50) verzichten, die „guten“ Kohlenhydrate (GI 35 – 50) nicht mit „schlechten“ gesättigten Fetten (Wurstwaren, Butter, Vollmilchprodukte ...) kombinieren, die „sehr guten“ Kohlenhydrate (GI bis 35) können beliebig mit Eiweiß und gutem Fett (Olivenöl/Fischfett) kombiniert werden.

6.

Wie verträgt sich die Montignac-Methode mit Diabetes Typ II?
  Antwort: Die Montignac-Methode ist hierfür besonders gut geeignet. Sie beruht auf der Stoffwechselforschung und basiert auf dem bevorzugten Verzehr von Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischem Index.

Eine Studie hat gezeigt, dass eine Verringerung des GI um 14 %, durch den Verzicht auf Weißbrot und Kartoffeln sowie ein bevorzugter Verzehr von 100 %igem Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Gemüse, bei Diabetikern eine Verbesserung der gestörten Stoffwechselfunktion bewirkt.

Eine ballaststoffreiche Ernährung bestehend aus Obst, Gemüse, Salat, Vollkorngetreide, Bierhefe und Weizenkeimen, die wertvolle Mikronährstoffe enthalten, verbessert den Kohlenhydratstoffwechsel. Diabetiker sollten auch die Zufuhr von gesättigten Fetten wie in Fleisch, Wurst, Butter und Vollmilchprodukten einschränken. Stattdessen einfach und mehrfach ungesättigte Fette bevorzugen wie Fischöl und Olivenöl, die den Cholesterinspiegel senken und den Insulinhaushalt verbessern können.

Auch sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (mind. 2 Liter p/Tag) und leichte sportliche Betätigung wie Laufen, Wandern, Radfahren an der frischen Luft sind förderlich.

7.

Wie häufig darf ich Milchprodukte essen?
  Antwort: Für Milchprodukte gilt, dass man insgesamt nicht zu viel davon zu sich nehmen sollte, da vermutet wird, dass Kuhmilcheiweiß bei Menschen möglicherweise eine Gewichtszunahme fördert. Quark sollte abgetropft verwendet werden, um so möglichst wenig Lactose (Molke) zu sich zu nehmen. Cremig gerührte, industriell homogenisierte Quarkzubereitungen sollte man meiden. Das beste Milchprodukt ist der aufgrund seiner Milchfermente sehr gesunde Naturjoghurt (entrahmt mit 0,3 % Fett oder fettarm mit 1,5 % Fett).

8.

Ist die Montignac-Methode auch für Vegetarier geeignet?
  Antwort: Wenn Sie vegetarisch leben, können Sie selbstverständlich auch von der Montignac-Methode profitieren. Bei der Auswahl der Eiweiße müssen Sie dann häufiger statt zu Fleisch oder Fisch zu Hülsenfrüchten wie Linsen, Soja etc., Milchprodukten und Eiern greifen. Eine vegane Ernährung ganz ohne Eier und Milchprodukten ist nach neuesten Erkenntnissen wenig empfehlenswert, da dem Körper damit einige wesentliche Fettsäuren und Vitamine vorenthalten bleiben.

9.

Wieviel Wein darf ich trinken?
  Antwort: In Phase I dürfen Sie gegen Ende einer Mahlzeit 1/8 Liter Wein trinken (außer Schwangere, Stillende, Alkoholkranke). Die Höchstmenge in Phase II (z. B. bei besonderen Anlässen) beträgt bei Frauen 2/8 Liter Wein und bei Männern 3/8 Liter Wein.

10.

Wieviel darf ich essen?
  Antwort: Sie dürfen sich satt essen. Sie sollten aufhören, wenn Sie satt sind, denn Übermaß tut niemals gut. Gebrauchen Sie also einfach Ihren gesunden Menschenverstand. Mäßigen Sie sich im Verzehr von Fleisch, weil es viel gesättigte Fettsäuren enthält, die eine Erhöhung des Cholesterinspiegels bewirken können. Essen Sie vor jeder Mahlzeit einen frischen Salat und zu den Hauptmahlzeiten viel frisches Gemüse.

11.

Was darf ich essen, wenn mir abends der Magen knurrt?
  Antwort: Versuchen Sie zu verhindern, dass Ihnen abends der Magen knurrt, indem Sie beim Abendessen ausreichend essen. Wenn es trotzdem einmal vorkommen sollte, dann können Sie Obst, Salat oder Gemüse und eine halbe Stunde später evtl. noch einen Becher Magerjoghurt essen.

12.

Woraus besteht eine warme Kohlenhydrat-Mahlzeit?
  Antwort: Vollkornreis, Vollkornnudeln oder Hülsenfrüchten mit einer Gemüsesoße. Mindestens zwei Ihrer wöchentlichen warmen Hauptmahlzeiten sollten ausschließlich aus guten Kohlenhydraten bestehen, außerdem bevorzugt auch das Frühstück.

13.

Warum ist es erlaubt, bei einer warmen Fett-Mahlzeit ein Glas Wein zu trinken? Wein enthält doch auch Kohlenhydrate.
  Antwort: Ein kleines Glas (1/8 Ltr.) Rotwein am Ende einer Mahlzeit kann sogar beim Abnehmen hilfreich sein, denn Wein trägt dazu bei, dass sowohl der Blutzuckergehalt als auch der Insulinüberschuss abnimmt. (Insulinüberschuss führt zur Gewichtszunahme.)

14.

Sind Diätlimonaden und Colagetränke ohne Zucker erlaubt?
  Antwort: Wir raten von Diätlimonaden ab, da:
Süßstoffe in Diätlimonaden bewirken, dass weiterhin ein Bedürfnis nach Zucker besteht. Gerade dieses Bedürfnis aber sollte vermieden werden. Zudem enthalten Diätlimonaden meist Kohlensäure, die zur unangenehmen Gasbildung im Darm führen kann.

15.

Passt Hüttenkäse zur Montignac-Methode?
  Antwort: Aufgrund des relativ hohen Fettgehalts (3,9 %) sollte Hüttenkäse in Phase I nicht zu einer Kohlenhydratmahlzeit gegessen werden. Während Phase II dürfen Sie Hüttenkäse durchaus essen.

16.

Was sind die Bestandteile eines Kohlenhydrat-Frühstücks?
  Antwort: Vollkornbrot, Vollkornknäckebrot, Schwarzbrot oder Vier- oder Fünfkornflocken mit Magermilch, Magerjoghurt oder Magerquark, dem Sie etwas selbst gemachten Fruchtaufstrich ohne Zucker beigeben können. Wenn Sie es süß mögen, wählen Sie als Brotaufstrich Magerquark und zuckerfreien Fruchtaufstrich, Fruchtmus ohne Zucker, Apfel- oder Birnenkraut (ohne Zuckerrübenzusatz). Mögen Sie lieber herzhaften Brotbelag, wählen Sie als Aufstrich wieder Magerquark und als Belag Puten-, Hähnchenbrust, mageren Schinken (ohne Fettrand) oder Mainzer Handkäse bzw. Harzer Roller oder Schweizer Käse sowie Salat, Tomaten- oder Gurkenscheiben. Als Getränk nehmen Sie Kräuter-, Früchtetee, entkoffeinierten Kaffee oder Magermilch.

17.

Gekochte Karotten sind nur in Maßen erlaubt. Sind rohe Karotten erlaubt?
  Antwort: Während gekochte Karotten einen glykämischen Index von 85 haben und daher zu den "schlechten" Kohlenhydraten gerechnet werden, zählen rohe Karotten, deren glykämischer Index 35 beträgt, zu den "guten" Kohlenhydraten. Rohe Karotten können Sie also jederzeit essen; gekochte Karotten dagegen nur gelegentlich in Phase II.

18.

Wo kann ich ein Hotel finden, das die Montignac-Methode anbietet?
  Antwort:

Unter
Hotels finden Sie eine Liste mit Informationen zu Hotels, die die Montignac-Methode anbieten.

19.

Gibt es eine ausführliche Liste von Lebensmitteln nach ihrem glykämischen Index?
  Antwort: Ja unter GI-Liste finden Sie eine ausführliche Tabelle der glykämischen Indexe.

Weitere GI-Listen in englischer Sprache gibt es von David Mendosa: http://www.mendosa.com/gilists.htm und der Universität von Sydney: http://www.sydney-diaet.de/gi_liste.html

20.

Hat alkoholfreies Bier einen ebenso hohen glykämischen Index wie normales Bier?
  Antwort: Ja, alkoholfreies Bier hat ungefähr einen ebenso hohen glykämischen Index wie normales Bier, da beide gleichviel Maltose enthalten.

21.

Ich finde keine Milchprodukte mit 0 % Fettgehalt; kann das sein?
  Antwort: Bei manchen Produkten ist der Fettgehalt nicht immer ausgewiesen. 0 % Fettgehalt bedeutet: Milchprodukte aus entrahmter Milch, deren Fettgehalt bei ca. 0, 3 % liegt.

22.

Wo kann ich die Montignac-Ernährungsprodukte beziehen?
  Antwort: Beim schweizer Vertrieb:

my favorite shop GmbH Speerstrasse 12b CH-8832 Wilen bei Wollerau Switzerland

Tel: +41 44 500 37 50 Fax: +41 44 500 37 59

e-Mail: info@myfavoriteshop.ch

http://www.montignac-shop.com

23.

Kann ich den GI eines Lebensmittels selbst berechnen?
  Antwort: Den GI eines Lebensmittels kann man nicht selbst berechnen. Es ist eine kostspielige und aufwändige medizinische Untersuchung notwendig, um einen GI zu ermitteln.

24.

Wann darf ich Obst essen? Welches Obst darf ich wann essen?
  Antwort: Obst sollte etwa 15 bis 20 Minuten vor einer Mahlzeit gegessen werden, da sonst eventuell Blähungen entstehen können. Rote Beeren und gekochtes Obst kann man jederzeit essen.

25.

Womit kann ich fetten Käse kombinieren?
  Antwort: Käse zählt zu den Eiweiß-Fett-Mahlzeiten, das heißt, in Phase I nicht mit Kohlenhydraten mit einem GI über 35 kombinieren, (in Phase II ist es gelegentlich erlaubt).

26.

Was kann ich bei Milch- bzw. Lactoseunverträglichkeit essen?
  Antwort: Sie können auf lactosefreie Milch, Sojamilch und Sojaprodukte ausweichen.

27.

Wo finde ich Käse und Milchprodukte mit 0,3 % Fett?
  Antwort: Im Supermarkt und Reformhaus.

28.

Was für Brot darf ich essen? Dürfen Kerne oder Körner enthalten sein?
  Antwort: In Phase I sollte es 100 %iges Vollkornbrot sein, ohne Zusätze wie Samen/Kerne, Malzextrakt und Zuckerstoffe. In Phase II können auch Kerne/Samen enthalten sein.

29.

Darf ich Kaffee trinken, und wie viel?
  Antwort: Koffeinhaltiger Kaffee ist nicht so empfehlenswert, da er bei empfindlichen Personen die Insulinsekretion fördern kann. Entkoffeinierter Kaffee kann in geringen Mengen getrunken werden.

30.

Darf ich zwischendurch Nüsse essen?
  Antwort: In Phase I sollte man besser auf Nüsse verzichten, da sie sehr fetthaltig sind. In Phase II kann man jedoch ab und zu Nüsse zur Zwischenmahlzeit genießen.

31.

Wo finde ich Rezepte zur Montignac-Methode?
  Antwort: Wir haben acht Rezeptbücher für verschiedene Geschmacksrichtungen.

"Satt & Schlank" die deutsche Küche nach der Montignac-Methode,
"Schlank & Schnell", die schnelle Küche nach der Montignac-Methode,
"Montignac Rezepte und Menüs", die feine Küche nach der Montignac-Methode
"Kochen, essen und dabei abnehmen" Band 1 und 2, eine internationale Küche
"Familien-Rezepte", speziell für Familien mit Kindern
"100 Rezepte für Genießer"
und "Schlanke Desserts", 50 Dessertrezepte mit niedrigem glykämischem Index

32.

Kann man Fruchtaufstrich selber machen, und womit kann ich ihn süßen oder binden?
  Antwort: In unseren Rezeptbüchern "Familien-Rezepte", "Schlank & Schnell" und "Satt und Schlank" sind Rezepte aufgeführt, um Marmeladen und Fruchtaufstriche einfach und schnell selbst herzustellen. Sie sollten Fruchtaufstriche möglichst nicht zusätzlich süßen und auch keine Bindemittel außer Pektin oder Johannisbrotkernmehl verwenden.

33.

Darf man Molke oder Buttermilch trinken?
  Antwort: Diese Produkte können Sie in maßvollen Mengen hin und wieder trinken. Allgemein gilt für Milchprodukte, dass man insgesamt nicht zu viel davon essen oder trinken sollte, da vermutet wird, dass Milcheiweiß eine Art Wachstumsfaktor enthält und bei Menschen möglicherweise die Gewichtszunahme fördert.

34.

Darf man Kürbis und Melone essen?
  Antwort: Kürbisse und Melonen haben einen relativ hohen GI und sind in Phase I nicht empfehlenswert. Aufgrund des geringen Kohlenhydratanteils können sie jedoch in Phase II gelegentlich verzehrt werden.

35.

Wo finde ich gute Rezepte zum Brotbacken?
  Antwort: In unserem Rezeptbuch "Satt & Schlank" finden Sie einige Rezepte zum Brotbacken. Auch in unserem neuen Buch "Familien-Rezepte" gibt es Rezepte für ein Vollwertbrot und Vollkornbrötchen.

36.

Welches Mehl darf ich verwenden, um Brot zu backen?
  Antwort: Sie sollten nur 100 %iges Vollkornmehl verwenden, ohne sonstige Zusätze. In Phase II können Sie auch verschiedene Samen oder Körner beimengen.

37.

Was darf ich alles in mein Müsli mischen?
  Antwort: Zu Ihren Vollkornflocken können Sie Milch mit einem Fettgehalt bis 0,3 % geben. Es sollten keine Nüsse, Zuckerstoffe und sonstige Bindemittel enthalten sein. Sie können gedünstetes Obst oder frische rote Beeren beimengen. Auch Magerjoghurt ist gut geeignet um das Müsli zu verfeinern. In Phase II dürfen zum Müsli auch etwas Sesam, Leinsamen oder Sonnenblumenkerne gegeben werden.

38.

Welche Nudeln darf ich essen?
  Antwort: Die Nudeln sollten aus 100 % Vollkorn-Hartweizen bestehen. Spaghetti können Sie auch aus weißem Hartweizen essen, wenn Sie nur al dente gekocht sind (höchstens 5 Minuten). Dazu in Phase I jeweils eine fettfreie Soße oder Beilage.

39.

Kann ich Lebensmittel beliebig kombinieren?
  Antwort: Bei Montignac werden keine Kalorien gezählt. Die drei zentralen Prinzipien sind folgende: - auf blutzuckersteigernde "schlechte" Kohlenhydrate (GI über 50) ganz verzichten, - die "guten" Kohlenhydrate (GI 35 - 50) nicht mit Fetten kombinieren, - die "sehr guten" Kohlenhydrate (GI bis 35) können jedoch beliebig mit Eiweißen und Fetten kombiniert werden.

40.

Muss man immer ein ganzes Menü kochen und essen?
  Antwort: Die Menüvorschläge sind nur Anregungen, wie aufwändig sie essen dürfen, wenn Sie möchten.

41.

Kann ich süßen mit: Agavendicksaft, Birnendicksaft, Apfeldicksaft, Stevia, Ahornsirup?
  Antwort: Agavendicksaft, Birnendicksaft, Apfeldicksaft und Stevia kann man verwenden, um Speisen zu süßen, Ahornsirup dagegen nicht. Am besten ist es zu versuchen, sich sehr süße Nahrungsmittel generell abzugewöhnen.

42.

Welche Süßstoffe sind erlaubt?
  Antwort: Wem in der Anfangsphase der Montignac-Methode der Verzicht auf stark gesüßte Speisen sehr schwer fällt, kann vorübergehend zu Süßstoffen wie Zyklamat oder Saccharin zurückgreifen. Aspartam ist weniger empfehlenswert. Man sollte versuchen den Körper von "Süßem" zu entwöhnen. Süßstoffe sollten daher nur in der Übergangsphase verwendet werden.

43.

Wie oft darf man Ausnahmen machen?
  Antwort: In Phase II sind gelegentliche Ausnahmen erlaubt. Höchstens jeden zweiten Tag, wenn man die vorherigen und nachfolgenden Mahlzeiten so gestaltet, dass sie einen sehr niedrigen GI aufweisen, um die "Sünden" auszugleichen.

44.

Ist es sinnvoll Bierhefe als Zusatz zu essen?
  Antwort: Hefe hat einen hohen Vitamin B-Gehalt und ist als Nahrungsergänzung sehr zu empfehlen.

45.

Darf ich getrocknetes Obst zwischendurch essen, und welches?
  Antwort: Sie können gelegentlich als Zwischenmahlzeit einige getrocknete Früchte essen, z. B. Aprikosen, Pflaumen, Apfel usw. Aber nicht in zu großen Mengen, sondern nur einige Früchte.

46.

Wie wirkt sich Sport aus, und was muss man bei der Ernährung beachten?
  Antwort: Wenn Sie viel Sport treiben, sollten Sie darauf achten, dass Sie gute Kohlenhydrate, Obst, Salat, Gemüse und Eiweiß zu sich nehmen und mindestens drei Liter Flüssigkeit.

47.

Darf man Sojaprodukte sowie Tofu essen?
  Antwort: Sojaprodukte sind sehr zu empfehlen, sie haben einen niedrigen GI und enthalten viel Eiweiß. Nicht nur für Vegetarier eine gute Alternative zu Fleisch. (Achten Sie jedoch darauf, dass möglichst keine Zusätze wie Zucker oder Stärke enthalten sind)

48.

Wie oft und wie viel Schokolade (70 %) darf ich essen?
  Antwort: In Phase I sollten Sie besser ganz auf Schokolade verzichten. Wenn das gar nicht geht, dann nur ein ganz kleines Stückchen und als Ausgleich viel Gemüse und andere Lebensmittel mit einem GI unter 35 essen. In Phase II können Sie sich ab und zu ein paar Stückchen Schokolade gönnen.

49.

Darf ich die Methode während der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden?
  Antwort: Die Durchführung der Phase I ist während der Schwangerschaft möglich. Michel Montignac geht im Buch "Ich esse um abzunehmen nach dem GLYX" Seite 234 - 237 näher darauf ein. Lesen Sie auch "Montignac macht Kinder schlank" Seite 66ff. Folgende Punkte sind wichtig:
  • Es ist wichtig, sich besonders nährstoffreich zu ernähren.
  • Für eine ausreichende Zufuhr an tierischem Eiweiß (Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier, Milchprodukte) und pflanzlichem Eiweiß (Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte) sorgen.
  • Möglichst viel Kalzium zuführen (für die Knochenbildung des Kindes).
  • Für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen (mind. 2 Ltr. pro Tag).
  • Flourhaltiges Mineralwasser bevorzugen, um eine ausreichende Versorgung mit Fluor zu gewährleisten.
  • Auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten.
  • Genügend Folsäure zuführen (Bierhefe, Weizenkeime, Hülsenfrüchte).
  • Abwechslungsreiche Nahrung mit hohem Ballaststoffanteil zu sich nehmen, da darin viele Vitamine und Mineralien enthalten sind und dadurch der Verstopfung entgegengewirkt wird. Obst, Rohkost, frisches Gemüse, Salat, Vollkornbrot, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte sollten deshalb regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.
  • Abwechslungsreiche Kost zu sich nehmen, um eine Mangelernährung zu vermeiden.

50.

Gibt es ein Buch für Vegetarier?
  Antwort: In unserem Buch Montignac Familien-Rezepte sind mehr als die Hälfte der Rezepte vegetarisch. Generell sind in unseren Rezeptbüchern sämtliche Rezepte, die für Vegetarier geeignet sind mit einem (V) gekennzeichnet.

51.

Welche Getränke sind erlaubt und empfohlen?
  Antwort: Um den Durst zu stillen eignet sich am besten stilles Mineralwasser, Kräuter- oder Früchtetee. Wenn Sie viel Sport treiben, können Sie dem Mineralwasser frischen Zitronensaft zufügen, um den Mineralienhaushalt auszugleichen. Nach der Hauptmahlzeit ist auch ein kleines Glas Rotwein (1/8 l) erlaubt. Koffeinhaltiger Kaffee und Schwarztee sollten gemieden werden.

52.

Darf ich Eis essen, und wenn ja, welches?
  Antwort: Sie können Eis mit Alginaten essen (ballaststoffreiches Bindemittel aus Algenextrakt hergestellt), das in Bioläden oder Reformhäusern erhältlich ist. Oder sie stellen sich ein gesundes Eis selbst her:

z. B. Erdbeer-Joghurt-Eis
500 g Erdbeeren
300 g Magerjoghurt
Garnierung 4 schöne Erdbeeren
4 Zweige Zitronenmelisse

Frische Erdbeeren ca. 2 Stunden auf einer Platte im Gefrierschrank gefrieren lassen. Dann die Erdbeeren mit der Küchenmaschine in Stücke hacken. Den sehr kalten Magerjoghurt locker verrühren und zu den Erdbeeren in die rotierende Küchenmaschine geben.

Durch die tiefgekühlten Erdbeeren gefriert die Masse sofort und es entsteht ein herrlich frisches und cremiges Fruchteis.

Lassen Sie die Erbeeren nicht zu lange im Gefrierschrank. Sie werden dann zu hart und könnten die Küchenmaschine beschädigen.

53.

Wie berechnet man den BMI (Body Mass Index)?
  Antwort: Erst multiplizieren Sie die Größe in cm mit sich selbst. Dann wird das Gewicht in kg durch dieses Ergebnis geteilt. Z. B. 1,80 m x 1,80 m, ergibt 3,24. Dann das Gewicht z. B. 85 kg teilen durch 3,24, ergibt einen BMI von 26.
Oder benutzen Sie einfach unseren
BMI-Rechner

54.

Ist die Methode auch für Kinder geeignet, und was muss man beachten?
  Antwort: Für Kinder ist diese Methode ebenfalls ausgezeichnet geeignet. Wir empfehlen dazu das Buch "Montignac macht Kinder schlank".

55.

Was kann der Grund sein, wenn das Gewicht nicht weiter oder gar nicht sinkt?
  Antwort: Folgende Faktoren könnten eine Gewichtsabnahme behindern:
  • Vielleicht essen Sie zu wenig. Wenn man abnehmen möchte, geht es nicht darum weniger zu essen, sondern besser zu essen.
  • Knabbern zwischen den Mahlzeiten oder alkoholische Getränke. Dies sollte gemieden werden
  • Unzureichende Flüssigkeitszufuhr
  • Zu wenig Gemüse. Verzehr von frischem Gemüse, Salaten und Obst ist notwendig.
  • Eine Störung des hormonellen Gleichgewichts
  • Stress
  • Eine Störung der Schilddrüsenfunktion
  • Eine Vielzahl von Medikamenten z. B. Beruhigungsmittel, angstlösende Mittel, Schlafmittel, Antidepressiva. Lithium, Cortison, Betablocker, zuckerhaltige Stärkungsmittel und manche schlecht eingestellten Hormonbehandlungen
Es kann schon sein, dass der Körper eine gewisse Umgewöhnungsphase braucht; falls Süßes für Sie eine Rolle spielt, wäre es wichtig darauf zu verzichten. Versuchen Sie den Heißhunger auf Süßes durch den Verzehr von frischem Obst zu stillen. Sie können auch hin und wieder Trockenobst (Feigen, Aprikosen, etc.) essen.

Wem in der Anfangsphase der Montignac-Methode der Verzicht auf stark gesüßte Speisen sehr schwer fällt, kann vorübergehend auf Fruchtzucker oder Süßstoffe wie Zyklamat oder Saccharin zurückgreifen. Aspartam ist weniger empfehlenswert. Man sollte versuchen, den Körper generell von "Süßem" zu entwöhnen. Süßstoffe sollten daher nur in der Übergangsphase verwendet werden.

56.

Ist die Methode für Diabetiker zu empfehlen, und was muss man beachten?
  Antwort: In dem Buch "Ich esse, um abzunehmen" geht der Autor näher auf Diabetes ein.

Diabetiker des Typs I müssen täglich eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten zu sich nehmen, die meistens auf die Hauptmahlzeiten zu verteilen sind. Der Verzehr von Fisch und fettarmem Geflügel ist zu bevorzugen, wozu Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index (Linsen, Trockenbohnen, Naturreis, Vollkornnudeln ...) gereicht werden.

Durch den Verzehr ballaststoffreicher Nahrungsmittel lässt sich die Insulindosis häufig verringern und Hypoglykämie völlig vermeiden.

Da Diabetes die Entstehung von Herz-Kreislauf-Störungen, Augen-, und Nierenerkrankungen begünstigt, die es um jeden Preis zu verhindern gilt, ist die Montignac-Methode durch ihre vorbeugende Wirkung besonders zu empfehlen. Die Montignac-Methode sieht folgende Maßnahmen vor, um dem Risiko von Gefäßerkrankungen, das mit Diabetes einhergeht, vorzubeugen:
  • Verzehr von Kohlenhydraten mit einem niedrigen GI, die eine Senkung des schlechten Cholesterins und der Triglyzeride begünstigen;
  • die Bevorzugung einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren, die zu einem Anstieg des "guten Cholesterins" und einer Senkung der Triglyzeride führen;
  • Gewichtsabnahme, damit sich der Bludruck wieder normalisiert
  • nährstoffreiche Ernährung (Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Zink, Selen, Polyphenole) wodurch die Gefäßwände geschützt werden.
Somit kann durch diese Ernährungsweise dem Risiko von Gefäßerkrankungen, das mit Diabetes einhergeht, vorgebeugt werden.

Diabetes II

Die Montignac-Methode ist hier besonders geeignet, da sie auf dem bevorzugten Verzehr von Kohlenhydraten mit einem niedrigen glykämischen Index beruht.

Eine Studie hat gezeigt, dass eine Verringerung des GI um 14 %, durch den Verzicht auf Weißbrot und Kartoffeln sowie ein bevorzugter Verzehr von 100 %igem Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Gemüse, bei Diabetikern eine Verbesserung der gestörten Stoffwechselfunktion bewirkt.

Eine ballaststoffreiche Ernährung bestehend aus Obst, Gemüse, Salat, Vollkorngetreide, Bierhefe und Weizenkeimen, die wertvolle Mikronährstoffe enthalten, verbessert den Kohlenhydratstoffwechsel.

Diabetiker sollten auch die Zufuhr von gesättigten Fetten wie in Fleisch, Wurst, Butter und Vollmilchprodukten einschränken. Stattdessen einfach und mehrfach ungesättigte Fette bevorzugen wie Fischöl und Olivenöl, die den Cholesterinspiegel senken und den Insulinhaushalt verbessern können.

Auch sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (mind. 2 Liter p/Tag) und leichte sportliche Betätigung wie Laufen, Wandern, Radfahren an der frischen Luft sind förderlich.

57.

Darf man als Ausnahme Süßigkeiten essen?
  Antwort: In Phase I: Nein. Versuchen Sie den Heißhunger auf Süßes durch den Verzehr von frischem Obst zu stillen. Sie können auch hin und wieder Trockenobst (Feigen, Aprikosen, etc.) essen.

Wem in der Anfangsphase der Montignac-Methode der Verzicht auf stark gesüßte Speisen sehr schwer fällt, kann vorübergehend auf Fruchtzucker oder Süßstoffe wie Saccharin zurückgreifen. Aspartam ist weniger empfehlenswert. Man sollte versuchen, den Körper generell von "Süßem" zu entwöhnen. Süßstoffe sollten daher nur in der Übergangsphase verwendet werden.

Zum Abnehmen ist es auf jeden Fall wichtig, auf Zucker in jeder Form weitgehend zu verzichten.

58.

Welche Bindemittel sind erlaubt um Soßen oder Marmelade zu binden?
  Antwort: Versuchen Sie möglichst ohne Bindemittel auszukommen. Johannisbrotkernmehl, Pektin und Alginat sind zum Binden erlaubt. Soßen können auch mit pürierten Champignons gebunden werden.

59.

Wie oft und wie viel Lebertran sollte man zur Zellulitisbehandlung zu sich nehmen?
  Antwort: Man sollte dreimal täglich einen kleinen Esslöffel Lebertran und anschließend den Saft zweier Zitronen zu sich nehmen. Es kostet sicher Überwindung, aber es soll helfen!

60.

Wie beginne ich am besten mit der Montignac-Methode und welche Bücher empfehlen Sie dafür?
  Antwort: Wenn man die Methode schnell und einfach kennenlernen möchte empfihlt sich das Buch "Die Montignac-Methode für Einsteiger". Es Leicht verständlich und schnell können Sie sich mit den Grundprinzipien vertraut machen und sofort mit der Ernährungsumstellung beginnen. Zur praktischen Umsetzung eignen sich auch unsere Koch- und Rezeptbücher

61.

Darf ich Wurst essen, und welche?
  Antwort: Von fetter Wurst wird abgeraten. Sie können mageren rohen oder gekochten Schinken sowie Puten- und Hähnchenbrust essen. Gelegentlich können Sie auch eine Bock- oder Bratwurst essen, aber mit reichlich Salat oder Gemüse, d. h. einer Beilage die einen GI unter 35 hat.

62.

Was mache ich gegen Heißhunger-Attacken?
  Antwort: Trinken Sie viel Wasser oder Tee. Sie können Magerquark, mageren Joghurt oder Gemüse, Salat, frisches Obst oder auch etwas Trockenobst essen. Meiden Sie auf jeden Fall Lebensmittel mit einem hohen GI.

63.

Wo kann ich Bücher in einer anderen Sprache kaufen?
  Antwort: Bei Amazon.de können sie Bücher auch in englischer Sprache kaufen. Bücher in anderen Sprachen kann man in dem entsprechenden Land bestellen. "Andere Länder".

64.

Ich muss Medikamente einnehmen die Maisstärke enthalten, darf ich diese weiter verwenden?
  Antwort: Medikamente die der Arzt ihnen verschrieben hat, müssen Sie auf jeden Fall weiter einnehmen und dürfen nicht eigenmächtig abgesetzt werden. Sie können eventuell nachfragen, ob es dieses Medikament auch in anderer Form gibt. (Tropfen ohne Zuckerzusatz etc.).

65.

Welches Öl oder Fett sollte man zum Kochen bevorzugen?
  Antwort: Erdnussöl eignet sich besonders gut zum Braten, weil es sehr hoch erhitzbar und relativ geschmacksneutral ist. Für Salate eignet sich hochwertiges kaltgepresstes Olivenöl aber auch Raps- und Sonnenblumenöl. Gänseschmalz kann auch benutzt werden, um einer Speise einen besonderen Geschmack zu verleihen.

66.

Welches Obst sollte man meiden?
  Antwort: Melonen und Bananen haben einen relativ hohen GI. In Phase I sollte man besser darauf verzichten. In Phase II können Sie diese aufgrund des relativ niedrigen Zuckergehalts gelegentlich verzehren. Achten sie aber darauf, dass Sie eher leicht grüne Bananen auswählen. Je reifer das Obst, desto höher ist der GI. Das gilt auch für Melonen.

67.

Zählt Sojamilch zu Eiweiß, Kohlenhydraten oder Fetten?
  Antwort: Sojamilch enthält Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett. Da Sie aber ohne Zusätze (ungesüßt und ohne Aromastoffe) zu den sehr guten Kohlenhydraten (GI ca. 20) zählt, kann sie in Phase I im Rahmen einer Eiweiß-Fett-Mahlzeit getrunken werden. Sojamilch mit einem Fettgehalt bis max. 0,3 % kann mit Kohlenhydraten (GI bis 50) kombiniert werden.

68.

Welchen glykämischen Index (GI/GLYX) hat Fett?
  Antwort: Mit dem glykämischen Index werden nur Kohlenhydrate bzw. kohlenhydrathaltige Lebensmittel bewertet. Fette haben so gut wie keine Kohlenhydrate und deshalb auch keinen GI, daher sind auch in den GI-Listen nicht aufgeführt.

69.

Sind im Rahmen der Montignac-Methode Kekse/Plätzchen/Gebäck/Weihnachtsplätzchen erlaubt?
  Antwort: Im Beiheft von „Montignac macht Kinder schlank“ finden Sie ein Rezept für Vollkornkekse (Mürbeteig aus 200 g Vollkornmehl, 50 g Haferflocken, 100 g Butter, 50 g Fruchtzucker 1 ½ Eigelb und 3 EL Wasser)

Vorteilhaft sind auch Makronen, d. h. aus steif geschlagenem Eiweiß mit etwas Fruchtzucker und fein gehackten Trockenfrüchten (Aprikosen, Feigen, Äpfel) oder fein gehackten oder geriebenen Mandeln hergestellte Plätzchen.

70.

Gibt es Rezepte für Kuchen und Gebäck?
  Antwort: Generell wird im Rahmen der Montignac-Methode nicht zu viel Süßes gegessen. Aber für besondere Anlässe finden Sie in unseren Rezeptbüchern verschiedene Anleitungen für Gebäck und Kuchen, z. B. in:

Familien-Rezepte, ISBN 3-930989-19-0: Energieriegel, Apfel-Aprikosen-Muffins, Apfelkuchen, Erdbeer-Käse-Sahnetorte, Fruchtige Erdbeertorte, Schokoladenkuchen, Vollkorn-Gugelhupf

Schlank & Schnell, ISBN 3-930989-06-9: Pflaumenkuchen

Kochen, essen und dabei abnehmen – Band 1, ISBN 3-930989-15-8: Kleie-Aprikosen-Muffins, Schokoladenbonbons

Kochen, essen und dabei abnehmen - Band 2, ISBN 3-930989-16-6: Erdnussbutter-Kekse, Himbeer-Käse-Kuchen, Müsliriegel, Knusprige Apfelscheiben

71.

Ist es bei Fett-Eiweiß Mahlzeiten egal ob fettreduzierte oder
  Antwort: Bei der Wahl der Fette ist es vorteilhaft, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu bevorzugen. Gesättigte Fettsäuren, die z. B. in Fleisch, Wurst und Vollmilch enthalten sind, sollten nur in geringen Mengen verzehrt werden.

72.

Muss ich in Phase I komplett auf Kohlenhydrate verzichten?
  Antwort: In Phase I wird nicht auf alle Kohlenhydrate verzichtet, sondern nur auf diejenigen, die einen hohen glykämischen Index haben. Siehe auch Frage 5 - Prinzipien der Montignac-Methode.

73.

Welche Käse- und Wurstsorten, darf man in Phase I essen?
  Antwort: Käse und Wurst sind als Eiweiß-Fett-Mahlzeit – am besten mit reichlich Rohkost, Salat oder Gemüse - geeignet. Vorteilhaft ist lange gereifter Käse z. B. alter Gouda, Greyerzer, Ziegenhartkäse oder Parmesan. Wurst enthält meist einen hohen Anteil gesättigter Fette, vorteilhafter ist magerer Schinken, Geflügel oder dünne Scheiben mageres gegartes Fleisch.

74.

Wo erhalte ich Matzen Fladenbrot?
  Antwort: Matzen Fladenbrot aus 100 % Vollkornmehl hat einen GI von ca. 40. Erkundigen Sie sich beim örtlichen Bäcker, im Reformhaus oder auch auf dem Wochenmarkt – es handelt sich um ein traditionell hergestelltes ungesäuertes Brot aus Weizen und Wasser.

75.

Können gewisse Lebensmittel den GI der verzehrten Nahrung senken? Macht es Sinn diese Lebensmittel bei
  Antwort: Es ist vorteilhaft vor jeder Mahlzeit zunächst Salat oder Rohkost zu essen. In Phase II können zu Nahrungsmitteln mit hohem GI, Kohlenhydrate mit sehr niedrigem GI kombiniert werden, um die blutzuckersteigernde Wirkung zu begrenzen. Dabei gilt aber eine möglichst kleine Portion der Speise mit hohem GI zu wählen und dazu reichlich Salat und Gemüse zu essen. Die Nahrungsmenge sollte insgesamt eine normale Portion sein.

76.

Welche frisch gepressten Säfte werden empfohlen?
  Antwort: In geringen Mengen können zu einer Kohlenhydratmahlzeit frisch gepresster Zitronen-, Apfel-, Orangen- oder Grapefruitsaft sowie Gemüsesäfte getrunken werden.

77.

Wie hoch ist der glykämische Index von Malzextrakten? Darf ich es zum Backen von Brot verwenden?
  Antwort: Maltose hat einen sehr hohen glykämischen Index von 110 und sollte gemieden werden. Auch bei gekauftem Brot unbedingt darauf achten, dass es nicht mit Malz „gefärbt“ wurde.

78.

Kann Fasten/Heilfasten in die Montignac-Methode integriert werden? Oder ist dann anschließend eine Gewichtszunahme in Phase I zu erwarten?
  Antwort: Fasten irritiert die Funktion der Bauchspeicheldrüse stark. Wird nach dem Fasten zu einer normalen Ernährungsweise zurückgekehrt, kommt es meist – ganz gleich nach welcher Methode Sie sich ernähren – zu einer Gewichtszunahme. Vorteilhafter ist es mit Phase I zu beginnen, dadurch die Bauchspeicheldrüsenfunktion zu normalisieren und langsam abzunehmen.

79.

Wie oft und wie viel Bierhefe soll ich täglich einnehmen?
  Antwort: Achten Sie auf die Empfehlung auf der Packung – Es sollten keine Zusatzstoffe enthalten sein.

80.

Darf ich Weiß- oder Rotwein zum Kochen benutzen?
  Antwort: Ja, für besondere Rezepte kann die Sauce mit etwas Rot- oder Weißwein verfeinert werden.

81.

Wie lange soll Phase I durchgeführt werden?
  Antwort: Phase I dient der Regulation der Bauchspeicheldrüsenfunktion und der Gewichtsnormalisierung. Sie dauert je nach Person und Übergewicht 3 bis 6 Monate bzw. bei stark übergewichtigen Menschen auch länger.

82.

Darf man in Phase I Brot essen?
  Antwort: Auf Brot aus Weißmehl wird generell verzichtet. In Phase I wird Vollkornbrot bevorzugt und zum Frühstück gegessen. Zu den übrigen Mahlzeiten sollte kein Brot verzehrt werden.

83.

Wurst und Schinken enthalten oft Zusätze wie Glukose, Stärke etc. Wo finde ich Produkte ohne Zusatzstoffe?
  Antwort: Fragen Sie beim örtlichen Metzger oder auch an der Bedienungstheke im Supermarkt nach, welche Produkte ohne Zusatzstoffe hergestellt werden.

84.

Dürfen rote Bohnen auch zu Fleisch kombiniert werden?
  Antwort: Bereiten Sie die Bohnen selbst zu, so liegt der GI bei ca. 35 und sie können mit magerem Fleisch und reichlich Gemüse kombiniert werden. Kidneybohnen aus der Dose haben einen GI von ca. 50 und können mit reichlich Gemüse/Salat ohne gesättigte Fette gegessen werden.

85.

Wie kann ich die Methode anwenden, wenn ich viel unterwegs bin und in Hotels/Restaurants esse?
  Antwort: In unserem Buch Die Montignac-Methode für Einsteiger, Seite 108, finden Sie Hinweise, was Sie in den verschiedenen Restaurants entsprechend der Methode wählen.

Generell wird als Frühstück eher ein Kohlenhydratfrühstück empfohlen, im Hotel können Sie aber auch hin und wieder ein Eiweiß-Fett-Frühstück wählen. Mittags verzichten Sie auf Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln, weißen Reis und wählen eine große Portion Salat und Gemüse zu Fleisch, Fisch oder Geflügel. Die Abendmahlzeit ähnelt der Mittagsmahlzeit, fällt aber insgesamt leichter aus.

86.

Kann ich anstelle von Lebertran auch Lebertrankapseln einnehmen?
  Antwort: Ja, aber achten Sie darauf, dass diese keine Zusätze wie Stärke oder Zucker enthalten.

87.

Wie kann ich den glykämischen Index (GI) von Brot senken?
  Antwort: Durch Toasten kann der GI von Vollkornbrot leicht gesenkt werden. Der GI sinkt durch Austrocknen – frisches Brot hat einen höheren GI als altbackenes. Stärker beeinflusst wird der GI allerdings durch den Ballaststoffgehalt und die Partikelgröße des Getreides. Je grober bzw. je mehr ganze Körner enthalten sind, desto günstiger der GI.

88.

Darf ich Salzstangen essen?
  Antwort: Salzstangen werden aus Weißmehl hergestellt und der GI ist zu hoch. Wählen Sie Vollkorngebäck/Vollkornkräcker ohne Zucker und andere unerwünschte Zusätze oder essen Sie besser Rohkost oder Obst.

89.

Ich nehme Spirulina und Nahrungsergänzungsmittel zu mir, muss ich etwas Besonderes beachten?
  Antwort: Spirulina sind im Rahmen der Eiweiß-Fett-Mahlzeit okay. Bei den Nahrungsergänzungsmitteln achten Sie auf die Zutaten - Stärke, Zucker und andere unerwünschte Zusätze sollten nicht enthalten sein.

Ernähren Sie sich ausgewogen nach der Methode, ist die Einnahme von Ergänzungsmitteln nicht erforderlich. Wählen Sie reichlich frisches Gemüse, Salat und Obst und achten Sie auf eine ausreichende Ballaststoffzufuhr.

90.

Kann ich in der Phase I Urdinkelgrieß-Teigwaren essen?
  Antwort: Teigwaren aus Vollkorn-Urdinkelgrieß können in Phase I ohne Fett mit reichlich Gemüse und Salat gegessen werden.

91.

Ist die Montignac-Methode bei Lebensmittelunverträglichkeit/Allergie geeignet?
  Antwort: Die Methode ist auf jeden Fall geeignet, sie bietet auch Allergikern reichlich Alternativen. Es werden nach den Prinzipien der Methode verträgliche Nahrungsmittel ausgewählt.

92.

Ist Nutella erlaubt?
  Antwort: Nutella enthält einerseits einen hohen Anteil an Fett und Kohlenhydrate mit einem GI von 55 und könnte in Phase II als Ausnahme in geringen Mengen z. B. zu Obst oder anderen Kohlenhydraten mit einem GI unter 35 verzehrt werden. Zum Abnehmen ist es jedoch keineswegs geeignet, da es zudem reichlich Zucker enthält. Vorteilhafter wäre ein reines Nussmus ohne Zuckerzusatz.

93.

Nach einer erfolgreichen Abnahme mit dieser Methode würde ich jetzt gerne aufhören zu rauchen. Riskiere ich meinen Erfolg der Abnahme?
  Antwort: Halten Sie sich zu Beginn an die Regeln der Phase I. Achten Sie darauf, nicht als "Ersatz" zu Knabbern oder mehr zu essen. Gestalten Sie Ihre Freizeit aktiv z. B. Sport, Hobbies, Lesen ...

Wird nicht die Ernährung Ersatz für Zigaretten, so besteht wenig Gefahr für eine Gewichtszunahme.

94.

Was ist die glykämische Last (glyceamic load)?
  Antwort: Die glykämische Last (GL) ist ein Zusatzkonzept, das die Wahl der Nahrungsmittel in Bezug auf ihre blutzuckersteigernde Wirkung detaillierter ermöglicht.
Sie wird berechnet, indem man den reinen Kohlenhydratgehalt (KHG) (von 100 g) eines Nahrungsmittels mit seinem glykämischen Index (GI) multipliziert und dann das Ergebnis durch 100 teilt.

Beispiel:

Karotten, gekocht: KHG in 100 g = 6 g, GI = 85, GL = 5,1
Linsen, grün: KHG in 100 g = 20 g, GI = 25 , GL = 5
Fruktose: KHG in 100 g = 100, GI = 20, GL = 20

Obiges Beispiel zeigt, dass Lebensmittel sowohl einen hohen GI und gleichzeitig eine niedrige GL als auch umgekehrt haben können. Lebensmittel auf welche ersteres zutrifft - im Beispiel Karotten - können deshalb in geringen Mengen gegessen werden, denn ihre Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel sind trotz des hohen GI eher gering. Fruktose hingegen zeigt im obigen Beispiel das Gegenteil, hat also einen sehr niedrigen GI und eine hohe GL. Aber auch hier relativiert sich das blutzuckersteigernde Gesamtresultat und auch sie kann wegen ihres niedrigen GI in geringen Mengen konsumiert werden (maximal 30 g pro Tag). Dieser neue Aspekt wird in dem Buch "Die neue Trendkost - mit glycaemic load" (ISBN 3-930989-12-3) erklärt und durch ausführliche Listen ergänzt.

95.

Wirken ACE-Hemmer genauso wie Betablocker auf Abnehm-Erfolge, d. h. dass das Abnehmen länger dauert, bzw. behindert wird?
  Antwort: Nach dem derzeitigen Kenntnisstand behindern ACE-Hemmer die Gewichtsabnahme nicht in gleichem Maße wie Betablocker. Michel Montignac empfiehlt eher ACE-Hemmer, da diese keinen negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel bzw. die Gewichtsabnahme haben.

96.

Kann ich zu Fisch Teigwaren essen?
  Antwort: Vollkornspaghetti oder Spaghetti al dente wären zu Meeresfrüchten und Fisch wie Lachs, okay. Allerdings empfiehlt es sich - falls man viel abnehmen möchte - nicht allzu viele Kohlenhydrate zu verzehren und als Beilage reichlich Salat und Gemüse zu wählen.

97.

Ist im Rahmen der Montignac-Methode Kanne Brottrunk erlaubt?
  Antwort: Kanne Brottrunk hat einen sehr geringen Kohlenhydratanteil. Daher dürfte die Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel nicht sehr stark sein. Der GI ist uns nicht bekannt. Vielleicht kann Ihnen der Hersteller Auskunft geben.

98.

Ist es bei Hülsenfrüchten z.B. Kidneybohnen egal, ob ich welche aus der Dose verwende oder ob ich getrocknete verwende, die eingeweicht werden müssen? Ist der GI unterschiedlich?
  Antwort: Hülsenfrüchte aus der Dose enthalten oft Zucker. Vorteilhafter ist es, diese selbst zu kochen, am besten nicht zu weich, so liegt der GI günstiger.

99.

Kann ich mengenmäßig wirklich so viel essen wie ich will?
  Antwort: Bei der Ernährung nach der Montignac-Methode werden keine Kalorien gezählt. Durch die Auswahl ballaststoffreicher Lebensmittel mit günstigem GI wird verhindert, dass zu viel gegessen wird, da ein optimales Sättigungsgefühl erreicht wird, das lange anhält.

Sie wählen nach den Grundsätzen der Methode normal große Portionen, strukturieren Ihre Mahlzeiten (3 Haupt-, evtl. 1 – 2 Zwischenmahlzeiten) und knabbern nicht zwischen den einzelnen Mahlzeiten. Dadurch normalisiert sich die Bauchspeicheldrüsenfunktion und Sie können abnehmen ohne zu hungern.

100.

Wo finde ich Menüpläne?
  Antwort: In folgenden Rezeptbüchern finden Sie Menüvorschläge für mittags und abends:

Kochen, essen und dabei abnehmen, Band 1: Menüpläne für 12 Wochen
Kochen, essen und dabei abnehmen, Band 2: Menüpläne für 15 Wochen
Montignac Rezepte & Menüs: Menüpläne für 3 Monate
Schlank & Schnell: Menüpläne für 6 Wochen

101.

Welche Pausen sollten zwischen den einzelnen Mahlzeiten eingehalten werden?
  Antwort: Nach einer Kohlenhydrat-Mahlzeit empfiehlt es sich 3 Stunden, nach einer Eiweiß-Fett-Mahlzeit etwa 4 Stunden bis zur nächsten Mahlzeit zu warten.

102.

Was ist das blutzuckersteigernde Resultat oder die Resultante?
  Antwort: Das blutzuckersteigernde Resultat ist das Gesamtergebnis, bzw. der durchschnittliche Anstieg des Blutzuckers nach einer Mahlzeit. Es wird durch die gegenseitige Beeinflussung der verschiedenen zu sich genommenen Nahrungsmittel hervorgerufen aus denen sich die Mahlzeit zusammensetzt.

Beispiel: Süßigkeiten erhöhen den Blutzucker stark, werden während der Mahlzeit gleichzeitig auch ballaststoffhaltige Nahrungsmittel aufgenommen, könnten diese den Blutzuckeranstieg begrenzen. Der Blutzuckeranstieg würde also geringer ausfallen und läge dann im Durchschnitt.

103.

Was ist der glykämische Index?
  Antwort: Der glykämische Index ist der Messwert für die blutzuckersteigernde Fähigkeit eines Lebensmittels.

104.

Was ist Stevia?
  Antwort: Stevia ist ein natürlicher Süßstoff und stellt eine gesunde Alternative zu Zucker dar. Es hat keine Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzuckerspiegel, ist daher mit der Montignac-Methode vereinbar.

Weitere Informationen zu Stevia finden Sie unter: http://www.freestevia.de/what/what.html